Thematische Schwerpunkte

Für die erfolgreiche Bearbeitung des Vorhabens sind entsprechende Themenschwerpunkte vorgesehen. In 2017 (Natürliche Katastrophen und Ereignisse: Hochwasser, Klimawandel etc.): stehen das Erkennen und Verstehen natürlicher Katastrophen und Extremereignisse sowie deren Auswirkungen auf Infrastrukturen, Siedlungsstrukturen etc. im Vordergrund. Ziel ist es, sich zunächst der Herausforderungen im Umgang mit Extremwetterereignissen und anderen Gefahren bewusst zu werden. In einem zweiten Schritt geht es darum, die planerischen Handlungsmöglichkeiten insb. mit Blick auf (lokale) Ungewissheiten zu verstehen und analysieren (Krisenfestigkeit als Planungsziel), bevor anschließend integrierte Handlungsstrategien für die nachhaltige und resiliente Entwicklung von Städten abgeleitet werden.

In 2018  geht es um den wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Wandel und die Finanzkrise. Analog zum ersten Themenschwerpunkt stehen das Erkennen und Verstehen der Phänomene im Fokus, um die planerischen Steuerungsmöglichkeiten im Umgang mit wirtschaftlichen, sozialen und demographischen  Veränderungen sowie der Finanzkrise identifizieren zu können. In einem dritten Schritt werden auch hier integrierte Handlungsstrategien für die nachhaltige und resiliente Entwicklung von Städten abgeleitet. In 2019 werden kommunale Beteiligungskulturen / neue Governance Arrangements betrachtet. Krisenfeste Städte sind wiederstandfähiger gegenüber Risiken und Gefahren vieler Art und öffnen ihren Blick für eine integrierte Betrachtung. Als Querschnittsthema beruht die Krisenfestigkeit auf integrierten Ansätzen und übergreifend getragenen Leitlinien (Zusammenführung der inhaltlichen Strategien aus den ersten beiden Themenschwerpunkten), die gemeinsam entwickelt werden und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Ziel ist es, neue Governance-Arrangements, d.h. neue Formen der Zusammenarbeit und Beteiligung sowie resiliente institutionelle Strukturen zu entwickeln, die die Krisenfestigkeit und Anpassungsfähigkeit von Städten insgesamt erhöhen.